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Wolkenfels


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Zum Pflichtprogramm einer ambitionierten Wandersfrau gehört der Aufstieg zum imposanten Roque Nublo. Das ist quasi ein dicker, 80 Meter hoher Monolit, der auf einem Bergplateau steht (1800 Meter). Weniger ambitionierte Touristen nehmen den Weg vom nahegelegenen Parkplatz, wo sie der Bus aus Playa del Inglés hinkarrt. Diese Herrschaften erkennt man an der Schuhwahl: barfuss auf Flip Flops, in Stiefeletten mit Absatz oder mit zarten Riemensandälchen ausgestattet.

Wir wählten die Tour mit einem recht steilen Anstieg (420 Höhenmeter). Mein Erkennungszeichen: Wanderschuhe, Trekkingstöcke, Rucksack, Kopftuch, Lycra-Shirt, Fleecejacke. Sieht dämlich aus, macht sich aber im Gelände besser. Modisch gesehen ist Outdoorsport ja immer eine totale Katastrophe. Beim Rennradfahren sehe ich aus wie eine Leberwurst und beim Wandern wie ein geschmacksverkalktes Huhn, da ich eben auf vorhandenes Material, sprich Rennradshirt, Gymnastikhose, Joggingweste und Bikerrucksack, zurückgreife. Die Wanderschuhe in Wüstensandoptik runden das Outfit ab.

Der Weg führte durch duftende Kiefernwälder, über kleine Bäche und vorbei an schroffen Felsen, immer mit grandiosem Blick auf die Landschaft, die an den Yosemite Nationalpark erinnert (sagt Tobi, ich war noch nie dort). Und weil diese Strecke schon recht anstrengend ist, waren wir auch fast alleine unterwegs.

Schöner Weg.
Schöner Weg.

Diese Luft!
Diese Luft!

Total selig erreichten wir den Gipfel, wo eine starke Brise wehte und mir plötzlich anders wurde. Hier ging es steil bergab und in mir kroch eine leichte Angst hoch, weshalb ich den Fels auch nicht umrundete. Auf der windstillen Seite machten wir Rast und ich achtete darauf, immer schön mit dem Rücken am Fels zu sitzen. Der Blick war zwar grandios, am Horizont der Teide, aber ich konnte erstmal nur auf den Boden schauen. Der waghalsige Abflug der Tauben in die tiefe Schlucht bereitete mir Unbehagen. Die Flip Flop Träger hatten indes kein Problem, an der Kante rumzuspringen. Nach einigen Minuten liess das Muffensausen aber nach und ich konnte meinen Blick in die Ferne richten. Lag sicher an der Höhenluft, ganz bestimmt. Oder am Käsebrot. Oder am Outfit.

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