Weihnachten 2014 in der Halong Bay

Nach einem kurzen Zwischenstopp in Ho Chi Minh City ging es mit grossen Schritten auf Weihnachten zu. Dank des glitzernden Lichtermeers der Stadt war ich auch schon so richtig gut in Stimmung und freute mich auf einen feierlichen Abend, den ich zum ersten Mal in der Ferne zelebrieren würde! Und das standesgemäss! Also kaufte ich in Can Tho am Mekong flugs noch ein Paar High-Heels (Fake von Zara, ca. 9 EUR) sowie ein Cocktailkleid (kein Fake, ca. 15 EUR).

Zum Geburtstag/Weihnachten bekam ich diese zwei Nächte auf einem Boot in der Halong Bay geschenkt und freute mich nun sehr, dieses Wunder der Natur zu erleben. Der Wetterbericht unterstrich das weihnachtliche Flair: Nieselregen und diesige Sicht bei 17 Grad.

Am 23.12. gingen wir an Bord der “Garden Bay” und schipperten durch eine wunderschöne Landschaft. Nach dem Mittagessen: Village auf Wasser gucken. Mit sehr vielen anderen Touristen, Erkennungszeichen Life-Jacket in Orange. Die Gelegenheit ins Wasser zu springen schlug ich freundlich aus. Es folgte eine Cooking-Class (einmal ne Frühlingsrolle rollen) sowie lustige Partyspielchen, vor denen ich mich jedoch drückte (“Spalter!”).

Die Reisegruppe bestand aus Rentnern und Paaren aus Australien, zwei Familien mit Kindern aus L.A., Mutter und Tochter aus Kanada sowie us German guys. Das hatte etwas von Grossfamilie und machte das Weihnachtsessen sehr gemütlich und familiär. Die Flasche Wein war zu teuer, aber gut, nur zu schnell leer. Das Essen sehr lecker.

Die Kabinen waren äusserst gemütlich und ich schlief nach der Bescherung wie ein Matrosenbaby. Gerne wäre ich noch länger im Bette geblieben aber die Reisegruppe rief zum Frühstück und dem Besuch einer riesigen Höhle. Die Spalter der Gruppe verweigerten den Besuch der Pearlfarm (Tobi, ich und weitere) sowie dem Angebot, erneut ins Wasser zu springen (ich und weitere). Bei 17 Grad Wasser- und Aussentemperatur fiel mir das Nein Sagen nicht schwer, auch wenn ich damit den engagierten vietnamesischen Reiseleiter vor den Kopf stiess. Berufsrisiko.

Kajakfahren machte dagegen Laune und als es zurück an Land ging war ich doch etwas traurig, dass diese Bootsfahrt nicht noch länger dauerte. Zumal Ende Dezember auch wieder die Sonne scheinen sollte (und man dann sicher ganz toll schwimmen gehen kann!).

Next step: zurück nach Hanoi und direkt in den Nachtbus Richtung Sapa, in die Berge Vietnams.

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