Tokyo III: Kreuz und quer, das ist nicht schwer

Natürlich kam der Koffer nicht. Der ganze Vormittag ging dafür drauf, sich um die Kofferfrage zu kümmern. Da wäre doch mal ein Upgrade fällig! Aber heute Nachmittag, wirklich, dann käme der Koffer: “I am so sorriiiiii”.

Um das kurze Zeitfenster zu nutzen fuhren wir ins benachbarte Viertel Shimo-Kitazawa. Hier gefiel es mir: Kleine Gassen, hübsche, liebevoll gestaltete Shops und Vintage von Luxusbrands! Den Burberry Trench für 100 EUR kaufte ich aber trotzdem nicht. Vielleicht heute Abend. Mein Freund kaufte noch mehr Platten.

Zum ersten Mal wollte ich mich dann auch mal an unbekanntes Essen wagen. Leider sah die wunderbar riechende Muschel dann doch so unappetitlich aus, dass ich sie heimlich entsorgte. Die westliche Touristin am Nachbartisch mit dem gleichen Ding verzog auch schon das Gesicht, sodas ich mir das ersparte.

Würg! Links unten war meine Portion ...
Würg! Links unten war meine Portion …

Dann wieder zurück zum Apartment in Setagaya. Der Koffer! Heute solle er zwischen 14 und 16 Uhr kommen! Er traf um 15:25 Uhr ein. Ich applaudierte dem Kurier (obwohl es ja nicht mein Koffer war, aber meine kostbare Tourizeit in Tokyo, auch wenn ich irgendwie dankbar für die Zwangspause war).

Da isser!
Da isser!

Am Abend stürzten wir uns in das Shoppingviertel Shibuya. Im Louis Vuitton Store sollte eine Ausstellungsetage für Kunst sein. Leider war diese aktuell nicht zugänglich. Immerhin war ich jetzt zum ersten Mal in meinem Leben in einem LV Store (na und?). Ganz in der Nähe suchten wir noch den tollen Suppenladen auf und badeten in der köstlichen Ramen. Die richtige Grundlage für den Abend im “Little Soul Café” in Shimo-Kitazawa , wo wir endlich mal nette Japaner kennenlernten, tolle Musik vom Vinyl hörten und ich das beste Popcorn meines Lebens aß.

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