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San Blas mit Bass

Von über 300 Inseln der Kuna Yala kamen wir für zwei Nächte auf die 120x60m große “Perro chico”. Hier wollte ich nun endlich Ruhe finden und im Meer schwimmen, lesen, Fisch essen.

Mir wurden alle Wünsche erfüllt, ausser: Ruhe. Denn es war Sonntag und Familienausflug angesagt! Yeah! Bei Ankunft am kleinen Strand um 9 Uhr ballerte bereits die Box die Lieblingslieder der Panamer raus, an den Nebentischen hatten Besucher ihre eigene Boom-Boom Maschine aufgebaut (weil die Musik aus der Hauptbox nicht gefiel) und so war den ganzen ersten Tag Remmidemmi angesagt. Hinzu kam, dass die Inselbewohner neben unseren einfachen Hütten ein Boot mit Schleifmaschinen bearbeiteten, die im oberen Frequenzbereich schrien. Dazu braucht man Strom und der kam von einem durchgehend brummenden Generator. Durchgehend. Der lief also wirklich die ganze Zeit über, weil er auch den Strom für die Kühlschränke etc. lieferte. Und ich dachte hier gibt es kein Strom.

Dafür wenigstens kaltes Bier.

Ich jedenfalls bin fast zwei Tage lang mit Ohrenstöpseln rumgelaufen, Tag wie Nacht. Das erste Mal hatte ich das Gefühl, auf einer Insel gefangen zu sein. Wie konnte ich bloss diesem Lärm entkommen? Wegschwimmen? Beim Bootsausflug am zweiten Tag gab es wenigstens drei wundervolle Stunden auf einer anderen Insel ohne Generator.

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