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Regen, Dollars, Panama

Der 10-stündige Flug mit KLM war recht angenehm. Drei Filme später, mit gefalteten Beinen und plattem Hintern, landete der Flieger in Panama Stadt. Dort warteten wir auf Thomas und Daniel, unsere Freunde, die aus Kolumbien anreisten. Diesmal hatten sie das Pech: ihr Gepäck kam nicht am Flughafen an. Das ist, aus eigener Erfahrung, ein Wahnsinns Ärger! Bei dieser feuchten Hitze braucht man natürlich keine frische Unterhose und die Zähne putzt man sich gerne mit dem Finger.

Nun lässt man sich die Laune nicht vermiesen und wir feierten erstmal unsere Ferien und freuten uns, so ein schönes Apartment in der Altstadt von Panama, Casco Viejo, beziehen zu können. Seit 20 Jahren wird hier renoviert. Die einst zerstörten Gebäude wurden und werden immer noch aufgebaut und man erkennt bereits, dass es hier in einigen Jahren wie in einem kolonialen Puppenhaus aussehen wird. Die renovierten Fassaden sind wunderschön anzusehen und der Kontrast von Alt und Neu ist total spannend. Und man erkennt, dass es noch teurer werden wird. Als verwöhnte Asien-Reisende klappt einem hier der Kiefer herunter. Die Ausflüge sind sehr teuer, das Essen im Restaurant ebenfalls. Aber wir sind ja geschickt: frühstücken im Apartment, Mittagessen im weniger romantischen Einkaufsviertel inklusive einer Crack zerstörten Alten, die Tobi das Essen und mir das Wechselgeld klauen wollte.

Ausblick vom Balkon nach links und ...
Ausblick vom Balkon nach links und …
nach rechts und ...
nach rechts und …
... nach unten ... die Polizei ist hier überall sehr präsent.
… nach unten … die Polizei ist hier überall sehr präsent.

Der Beginn der Regenzeit im Reiseführer wurde für Mai angegeben. Es schüttete am Tag einmal sehr kräftig und mehrmals so nebenbei. Einen Sonnenbrand holten wir uns dennoch und waren insgesamt am ersten Tag ziemlich platt von der feuchten Hitze und gepeinigt von den armen Wintersockenfüßen, die sich erstmal wieder an Freiheit und Zehensteg in Birkenstocks gewöhnen mussten.

Abends auf dem Balkon unseres Apartments konnte man echtes Panama Flair spüren. Aus jeder Bude schallerte der Rhythmo, die Hunde kläfften, die Frauen schwatzen. Wir planten die nächsten Tage und gönnten uns noch ein fischiges Dinner in einem coolen Pop-up Restaurant in der Altstadt.

 

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