Philippinen: ankommen, schwitzen.

Auf meiner Reise traf ich mehrere Leute, die mir die Philippinen ans Herz legten. Und die sind nur vier Flugstunden von Bali entfernt. Da ich offiziell aus Indonesien ausreisen musste, nahm ich mal den Flug über Manila nach Cebu. Ich kam mir vor wie beim Strassenbahn fahren. – Heute fährt die 18 bis nach Ma Ni La-

Aber Manila besuchte ich bewusst nicht. Dieses Moloch von Stadt würde ich mir, wenn, nur mit einem Freund/Freundin geben, die dort leben und sich auskennen.

Manila
Manila
Schluck. Nein, Danke
Schluck. Nein, Danke

In Cebu kam ich am späten Nachmittag an und nahm ein offizielles (!) Taxi zum Hostel. Nun reise ich schon so lange und verpeilte, dass der Taxifahrer das Taxameter nicht einschaltete. Er nahm mir 800 Peso ab, das sechsfache, wie ich später erfuhr. Ich war angry! Aber nicht machtlos. Ich rief die Hotline der Taxigesellschaft an und gab Taxinummer 0401 zu Protokoll. Ich fand es einfach scheisse. Super Start.

Nach zwei Tagen hatte ich von Cebu City auch schon genug. Es war so heeeeeeeiss. Ich konnte keinen Schritt tun, ohne Bäche zu schwitzen, auch im Sitzen lief der Schweiss. Ich sah mir auch nix an, die anderen Traveller bestätigten, dass es nix zu sehen gibt. Vom Taxi aus machte die Stadt auch alles andere als einen einladenden Eindruck.

Also ich ab ins klimatisierte Shoppingcenter, kaufte Schnorchelzeug, liess eine neue Batterie für meine Uhr einsetzen (HELL, die Schlangen vor diesen Uhrenservicetheken sind auch hier so lang wie im Kaufhof!) und bummelte rum. Nun, auch im Shoppingcenter kann man die einheimische Kultur ergründen. Die Phillipinos haben ihre Kolonialwurzeln zwar im Spanischen, lieben aber alles Amerikanische. Einkaufszentren gehören dazu mit unzähligen Schuhläden, Elektroshops und gigantomastischen TV Screens sowie Fast-Food-Ketten.

Wo wir beim schrecklichsten Thema sind: dem Essen. Ich war von Indonesien ja so verwöhnt. Vorzügliche Speisen, frische Säfte an jeder Ecke, Warungs mit interessanten Leckereien. Die Philippinen sind bekannt dafür, dass es alles das nicht gibt. Und es stimmte. Buah, Hühnerleber, fieseste Schweinespecklabberein, undefinierbare Suppen. Ich bestellte eine Pizza. Am Abend gab es im Hostel Spaghetti for free. Wenn das so weitergeht…

Zunächst ging es aber erstmal weiter auf die Insel Bohol. Da sollte einer DER Strände sein, Alona Beach.

Bett. Mehr Fotos hab ich in Cebu nicht gemacht....
Bett. Mehr Fotos hab ich in Cebu nicht gemacht….

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