Osaka und Koyasan

Ich mag Osaka! In dem Moment, als wir unsere Bahnhofsstation erreichten fiel mir auf, dass es hier sehr viel mehr “menschelte” als in Tokio. Alles nicht so glossy, weniger High-end, mehr laisser-faire und es waren auch nicht so viele Leute unterwegs. Die Luft roch angenehm mild nach Frühling. Mit unserem Air BnB Host kommunizierten wir stets mit der Google Translation App, was relativ gut funktionierte und einen erheblichen Fun-Faktor mit sich brachte!

Das Apartment war noch kleiner als das in Tokio und mein Rücken wird es mir nicht danken, vier Nächte auf einem Futon zu schlafen….Klobürste und Wasserkocher bestellten wir nach, der Host brachte am zweiten Abend auch noch einen riesigen Kleiderständer vorbei, der noch mehr Platz wegnahm. Aber Organisation ist alles, Ordnung halten das oberste Gebot!

Ein Ausflug nach “Koyasan” erzeugte spirituelle Stimmung, auch wenn der Ort wie ein 5-Sterne-Skidorf anmutete und augenscheinlich alles künstlich auf Hochglanz poliert wurde. Ganz angesagt ist nämlich hier das “Temple-Lodging”, womit sich die Monks ‘ne schicke goldene Mütze verdienen. Nach insgesamt 5 Stunden An- und Abreise fielen mir dauernd die Augen zu und daher war abends nur ‘n schnelles Dinner aus dem Supermarkt angesagt. Sensationelle 2,50 € für eine Sushi Bentobox!!!!

Platten kaufen konnte man in Osaka auch sehr gut, womit Tobi nunmehr 30 Schallplatten exportieren wird (Stand heute). Ich latschte derweil durch die verrückten Shoppingcenter, kaufte nix und erfreute mich an den abgedrehten Girls und ihren Fashion-Experimenten. Wobei ich immer wieder zugeben muss: die Japaner haben es modetechnisch echt drauf!

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