Nora hat die Wanderlust

Ich weiss garnicht, wo ich anfangen soll. Die Gefühle fahren Achterbahn… seit meiner Rückkehr im August 2015 hat sich das Leben wieder “eingespielt”, also “normalisiert”. Kann man das so sagen? Eigentlich kam mir das Reisen auch normal vor, also zu der Zeit. Aber das ist ein Thema für ein anders Kapitel (mit dem Titel “inbetween” vielleicht?)

Nora the Explorer ist wieder on the flyway! Es geht nach Japan, einen ganzen Monat lang! Diesmal nicht alleine, sondern mit meinem Freund. Und mit Koffer statt Backpack. Shame on me, aber es musste zuviel Zeug mit wegen Temperaturen unter 20 Grad.

Koffer gepackt, ein Traum auf vier Rollen.
Koffer gepackt, ein Traum auf vier Rollen.

Nie hätte ich vor drei Jahren gedacht, dass ich, in einem Arbeitsverhältnis stehend, so lange reisen kann. Dafür bin ich so dankbar (dem Universum und meiner Entscheidung).

Am 22.3. ging es los, mit dem Flieger über Dubai nach Tokyo. Heftig! Also von Tür zu Tür waren es etwa 20 Stunden. Der Flieger hatte Verspätung, sodass der Transit in Dubai eine Punktlandung am Gate für den Anschlussflug war. Der Check-in war schon in vollem Gange…Die Vorstellung, nochmal 9 Stunden in der Economy zu sitzen, erfreute mich weniger. Wieso bekomme ich NIE ein Upgrade? Aber Kompressionsstrümpfe und Bordentertainment (Everest/Drama, The Intern/Hollywood-Gute-Laune, Freedom/Reportage) liessen es aushalten. Essen war OK bis lecker, die kleine Japanerin war auch angenehm (klein, schmal, schnarchte nicht und wollte auch keinen Smalltalk halten).

Ist ansteckend, die Wanderlust. Mode dafür gibt es wohl auch...(Schwachsinn).
Ist ansteckend, die Wanderlust. Mode dafür gibt es wohl auch…(Schwachsinn).

Völlig “drübber” angekommen empfing mich eine Emirates Dame mit nem Zettel, dass mein Koffer leider nicht mitgekommen sei. Wie war das? More things for the first time. Ist mir in 40 Jahren noch NIE passiert. Da wäre doch mal ein Upgrade fällig. Nun, Papierkram erledigen und mich in der Boxershort meines Freundes vorstellen…Na was war denn das? MEIN Koffer stand auf einmal da. Tobis Koffer war weg. OK, Tobi im Slip? Haha!

Und weil es nun so spät war und wir keinen Bock mehr auf Zug und Umsteigen hatten, nahmen wir das Taxi zum Apartment in Sedagaya (Air BNB). 96 Ocken. Heftig! Dann: der Schlüssel lag nicht in der Box am Eingang. Ich sah mich schon weitere 300 Euro für Taxi und Hotel latzen, aber zum Glück betätigte Tobi die Türklinke. Es war offen und der Schlüssel lag drinnen. Kommt man auch nicht so einfach drauf… In Tokyo ist ja bekanntlich Wohnraum knapp und so empfing uns ein 18qm Apartment mit Waschklo, was den Charme eines Campers hatte. Egal, Zähneputzen, Bett! Frieden!

Check check check-in
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