In New York, Rio, Tokyo

Traumlos war die Nacht, weil ich wohl geschlafen habe wie ein Stein. Zum Frühstück (bzw. Mittagessen) stieg ich ganz local ein: Ramen mit Schweinefleisch und Ei. Lecker! Die erste Nudelsuppe, die ich je als Einstiegsnahrung für den Tag je wirklich runter bekam…

Und dann: Ich kann nichts lesen. Ich verstehe nur Bahnhof. Und stehe am Bahnhof. Am Ticketautomaten half zum Glück ein freundlicher Japaner, der mal in Amsterdam gelebt hatte. Tipp Tipp, OK, verstanden, wie man Tickets löst.

An Ramen ich mich laben.
An Ramen ich mich laben.

Mit dem Zug ging es ausserhalb der Rush-hour nach Shinjuku. Erster Eindruck: unangestrengter, als ich dachte. Es gibt nicht viel Verkehr (fahren ja alle Zug), die Menschen rempeln sich nicht an, es ist angenehm leise. Für den ersten Kaffee ging es zum Starbucks, der köstliche Soja-Latte im Programm hatte. Man traf Mütter mit niiiiedlichen Kindern bei Kaffee und Kuchen und Geschäftsleute in der Mittagspause. Auf der Suche nach einer SIM Karte für die unerlässliche Google-Map, man ist sonst wirklich verloren, gingen zwei Stunden drauf. Danach folgte der erste kostenlose (!) Sightseeing Programmpunkt: auf den Metropolitan Goverment Tower und die Aussicht auf Tokyo bestaunen! Welch riesige Stadt! Und wie wenig Verkehr! Das gefällt! Warum, fragte ich mich, tragen dann trotzdem alle Mundschutz? Die Japaner haben beinahe panische Angst vor Erkältungen, und den Damen kommt es ganz recht, falls sie Herpes haben oder morgens keine Zeit hatten, sich zu schminken…ob ich das mal in Köln probiere? Denke Nein.

Ein Abstecher zu Five G in Shibuya (Synthesizer der ersten Stunde), Shopping bei Monki (Jeans, die in D ausverkauft sind) und die köstlichste Miso Ramen mit Knoblauch, die ich je gegessen habe. Der Besuch bei der Hatchiko-Statue machte mich ganz glücklich und rundete den Tag ab.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.