Diskofox auf Afrikaans in Mossel Bay

Ich mag Mossel Bay. Das einst populäre Ferien-Städtchen ist mit der Zeit leider etwas verunstaltet worden, als eine Ölraffinerie errichtet wurde und sich damit die Industriearchitektur breit machte. Dennoch erkennt man, was MB zu bieten hat: eine beeindruckende Felsküste, guter Wellengang für Surfer und abgefahrenes Nightlife.

Zu Anfang mussten wir uns erstmal der Hexe an der Rezeption des Backpackers widersetzen. Die hatte uns einfach den teureren “Luxus-Schlafsaal” angedreht mit der Begründung, es sei ansonsten alles voll, was nicht stimmte. Dank Hanna’s Einsatz und einem aufgesetzten Beschwerdebrief an das Management bekamen wir das Geld zurück! So geht’s ja nicht. Kleine Backpacker haben auch ihre Rechte!

Wir bestaunten die Nationalmeisterschaft der besten südafrikanischen Surfer, futterten köstlichen Fisch bis zum Anschlag und unternahmen einen langen Spaziergang an der Küste. Dank lustiger Trinkspiele waren wir dann auch bereit für das Nighlife der Stadt und zappelten zu Schlager auf Afrikaans in der Disko “Inferno”. Ich kam mir vor wie auf nem Schützenfest, was durchaus wieder irgendwie sympathisch war.

Die gebuchte Whale Watching Tour fiel leider aufgrund des stürmischen Wetters aus.

Mein nächster Stop: Capetown

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