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Tschüß, Köln …

Nach neun Monaten Vorbereitung, Organisation, Träumen, Planen, Zweifeln und Heulen, Jauchzen und Freuen wurde es nun so richtig ernst: Abflug 03.09. Point of no return!
Mit Sack und Pack ging es am Vortag zunächst nach Kaarst zurück. Und es gab noch hundert Sachen zu tun: Rucksack umpacken, Rechnungen bezahlen, Freunde verabschieden, Post verschicken, wieder Rucksack umpacken, sensationelles Geldversteck nähen (bin ich besonders stolz drauf) … Wie ein hektisches Wiesel lief ich den ganzen Tag im Haus umher, das Herz schlug mir bis zum Anschlag. Aber die Nacht schlief ich sensationell, dank dem selbst aufgesetzten Holunderlikör von meiner Sista und ihrem Mann.
Das Abschiedskomitee am Flughafen: mein Freund, mein bester Freund, Papa, Schwester, Schwager, Cousin, seine Frau und Tochter waren am Start. Es gab noch ein alkoholisches Beruhigungsgetränk und dann -CUT- ab durch die Sicherheitsschleuse.

Von einer, die auszog …


Nach vielen Überlegungen hatte ich mich dafür entschieden, auch die Wohnung in Köln zu kündigen und mein Hab und Gut aus Küche-Diele-Bad bei meinem Vater in der Garage einzulagern. Nie hätte ich gedacht, wieviel Schrott man in sieben Jahren anhäufen kann. Da kamen so einige Säcke Müll zusammen. Hier noch ein Weihnachtsmann mit Magnetarmen, da noch ein Glitzerschissel …. die Fahrt zur AWB-Kippe in Ossendorf war unvermeidlich.

“Nä, nä, Liebschen, Lebensmittel könnt er hee ewer nid rinn donn”.

Was für ein Akt…