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Ab auf die Rentnerinsel (oder?)

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah. Nach soviel Asien und Mittelamerika heisst es nun: Europa. Naja, so ganz freiwillig habe ich mich nicht für die Kanaren entschieden, denn eigentlich wollte ich meine liebe Freundin und ihre Familie aus Australien in Thailand treffen. Doch daraus wurde leider nichts, da sie gerade einen Hauskauf tätigten und somit kein Geld mehr für eine Reise bereit stand. Ausserdem wollte mein Freund nicht mehr so lange fliegen und mir war es Einerlei. Hauptsache dem deutschen Winter entfliehen und Licht, Sonne, saubere Luft und Ruhe tanken. Was liegt also näher als die Kanaren?

Gran Canaria! Vor genau 28 (!) Jahren war ich, pubertierend, bereits mit meinen Eltern hier. Ich erinnere mich genau: Playa del Inglés, Bettenburgen, Schinkenstrasse, graue Köppe in créme-beige (Rentner) und schillernde Travestieshows im Einkaufszentrum. Doch diesmal wollte ich in den Norden. Wandern! Im Februar ist es für einen Badeurlaub eh noch zu “kalt”. Es ging zunächst nach Santa Brigída, ein Ort nördlich der zentralen Gebirgskette. Hier regnet es öfters als im trockenen Süden, daher herrscht ein subtropisches Klima, in dem Orangen, Zitronen, Avocados und das ganze andere leckere Gemüse wächst. Nach einem langen Winter und jeder menge Arbeit freute ich mich einfach unendlich auf diese Auszeit. Im Flieger: graue Köppe. Daran hat sich also bis heute nichts geändert.

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