Du bist nicht allein in Kumamoto!

In Japan steht man ja gerne in der Schlange, wogegen prinzipiell nichts einzuwenden ist. Vorteilhaft erweist sich diese Disziplin am Bahngleis, an Informationsschaltern, vor Sehenswürdigkeiten zum Fotoshoot und so weiter. Nicht aber im Museum in Kanazawa, wenn man nur noch drei Stunden bis zur Abreise hat.

Schlange stehen?
Schlange stehen?

Nach der “closed” Pleite am Vortag passte das zur Schicksalslage, daher … bummeln gehen. OHA! In einem kleinen, superschönen Shop (“Tori”) mit Vintage Möbeln aus Berlin (!) schnackten wir mit Akita, dem Besitzer. Er gab uns seinen Freepass für das Museum. So konnten wir OHNE zu warten und OHNE zu bezahlen doch noch die Ausstellung besuchen. Total gut!

Neeeee!
Neeeee!

Voll mit neuen Eindrücken verliessen wir Kanazawa bei Sonnenschein. Next Step: die südlichste der japanischen Inseln, Kyushu. Hier legten wir nach 6 Stunden Zugfahrt einen Stop in “Kumamoto” ein, wo man ein altes Schloß besichtigen konnte. Das Motto: Du bist nicht allein. Vor der koreanischen Reisegruppe — huschi huschi — schnell auf den Turm und wieder ins Business Hotel “Toyoko Inn”. Dort gab es am Morgen übrigens ein typisch japanisches Frühstück: Miso, Süßkartoffel mit Ei und Rosinen, Reis, scharfen Rettich, Algensalat und noch vieles mehr.

Kumamoto by night.
Kumamoto by night.

Ach so: das Foto mit der Maus wäre fast nicht entstanden!!!! Im letzten Moment entdeckte ich sie unter der Decke im Business Hotel und bekam beim Gedanken daran, dass ich sie doch beinahe vergessen hätte, fast eine Herzattacke.

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